Kaffenkahn e.V.
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Das Tagebuch 2012

Einträge

29.12.2012 - Umsetzen der Argo

Kai und ich trafen uns heute um 10:00Uhr bei guten Wetter. Wir hatten uns vorgenommen endlich die Argo umzusetzen. Dank Kai seiner guten Vorbereitung ( er schloss schon als es kalt wurde die Lampen und Batterien an) sprang die Argo gut an. Nach kurzer Überprüfung ob auch alles läuft machte ich den Ofen an und wir konnten los. Auf der Fahrt kochten wir uns dann noch einen Kaffee und genossen dann die „Ruhe“ auf dem See.
Wir kamen ohne Zwischenfälle pünktlich wie geplant bei den Seglern an, wo wir schon von Mario erwartet wurden. Das anlegen klappte super und so machten wir alles klar um dort liegen zu können. Ich lief mit der Kabeltrommel los während Kai die Lampen wieder in den Motorraum hing. Somit liegt die Argo nun an ihren zunächst neuen Platz.

Fazit: Eine schöne Überfahrt ohne Zwischenfälle. Das Liegeplatzproblem sollte jetzt die höchste Priorität haben, ich hoffe Kai oder Matthias sprechen in den nächsten Tagen mit O. Wiederhöft. Wer sonst noch eine Idee hat bitte melden.

Teilnehmer: Kai und Edgar
Eintrag/Edgar

PS. Kaffee und Wasser sind alle !

03.10.2012 - Arbeitseinsatz Argo

Da sich in den letzten Wochen die technischen Ausfälle häuften, und die Herbst/Winter Zeit bevor steht haben wir uns zu einem Arbeitseinsatz an unserem „Vereinsdampfer“ ein gefunden. Gegen 9:00 kamen die ersten fleißigen Helfer und es konnte los gehen. Kai reparierte die Aufhängung des Generators. Daniel und Ricardo kümmerten sich um defekte Hydraulikleitungen, ich ging erst einmal mit der Kettensäge einem Poller zu Leibe. Hier stellte sich dann heraus das es sich der Eigner des Liegeplatzes anders überlegt hatte und von seinem „OK“ ab rückte. Ups! Nun gut, beiläufig erfuhren wir dann das unser Liegeplatz zu Jahresende gekündigt wurde und wir die Argo nun kurzfristig an anderer Stelle fest machen müssen. Einige Ideen wurden hierzu besprochen und vielleicht ist ein Wechsel auch eine Chance bessere Bedingungen für die Argo zu finden. Bernd kümmerte sich derweil um allerhand elektrische Fehlerlein. Georg, Tim und Edgar halfen an vielen Stellen, während Andre´sich der Fensterdichtungen mit Dichtmittel und Farbe an nahm. Besonders delikat war es mit Bernd zusammen das Schiffsklo zu zerlegen, Kai rückte dem Porzellan mit dem Kärcher zu Leibe. Leider Ist es uns noch nicht gelungen die Wasserspülung zu reparieren. Der arbeitsreiche Tag klang mit interessanten Gesprächen am Grill aus.

Fazit: Der Argo hat es ein wenig geholfen und man hatte sich mal wieder in größerer Runde zusammen gefunden

Teilnehmer: Bernd (L.I.), Andre´, Daniel, Georg, Ricardo, Kai, Tim, Maik

Eintrag von Maik

Video zur Demontage der Toilette ;-)

Video [12.302 KB]

22.09.2012 - Ausfahrt zum Sonar- Echo 121

Sonarfahrt 22.09.2012

Nach dem es bislang nicht möglich war am Beispiel des Echos Nr 121 fest zu stellen was es letztendlich ist was wir bei Erkundungsfahrten mit dem Sonar an interessanten Zielen finden. Und bislang alle Versuche an diesem Punkt mit einem Tauchgang den berechneten Zielpunkt zu erreichen, haben wir am 22.9.12 eine weitere Fahrt dort hin unternommen. Durch Gespräche mit anderen Tauchern erhielten wir den Tip das ca 20 m entfernt im Zuge einer Leichensuche durch eine professionelle Firma ein kleines bootsähnliches Objekt mit den von uns erkannten Größe und Form liegen müsste. Da der Verdacht nahe lag das es sich hierbei um das von uns gesuchte Objekt handelt, hatten wir uns für diesen Fall vor genommen am Nachmittag ein weiteres Echo im näheren Umfeld zu unter suchen.
Bei noch recht angenehmem Wetter fuhren wir zu dem Punkt 121 und konnten nach zwei Überfahrten noch keine genaue Positionsbestimmung durch führen. Wir einigten uns die GPS Position der Bergungsfirma als Referenz zu nehmen, obwohl diese um etliche Meter von unserer ab wich, und konnten unsere Reflektorboje ab werfen. Bei der zweiten Überfahrt erkannten wir das diese in direkter Nähe unseres Objekts auf Grund ging. Daniel, Ricardo und Thomas machten den ersten Tauchgang und kamen mit dem Ergebniss zurück das es wie an genommen das schon bekannte bootsähnliche Objekt war.
Soweit so gut. Das Rätzel um diese Echo war gelöst. Es zeigte sich jedoch das, wie ansatzweise schon in der Vergangenheit auf getreten, die Abweichungen unseres Systems proportional zur Tiefe zu nehmen. Wir sollten uns hier auf ein um gekehrtes Verfahren einigen. Das Suchen und untersuchen geht sicher mit nach gezogenem Fisch am allerbesten. Das exakte bestimmen einer Position sollte aber unbedingt mit ein gezogenem, idealerweise richtungsstabilisiertem Schwinger erfolgen. Bei so ermittelter Position kann bei jedem Wetter stur nach GPS und Bojenwurf jedes Ziel sicher wieder gefunden werden. Ich spreche hier insbesondere von tief liegenden unbekannten und relativ kleinen Zielen.
Bei schon auf frischendem Wetter fuhren wir zu der in der Nähe liegenden Position eines (auf dem Sonar so aussehenen) Segelbootes. Bei 3 Überfahrten konne aber kein sehr sauberes Bild des Objektes gemacht werden. Als wir uns beim vierten Anlauf sicher glaubten warfen wir unsere Boje und wendeten. Hier kamen wir das erste mal mit dem nach laufenden Fisch ins Bojenseil und konnten vorerst ab brechen um beides sicher ein zu holen. Nach dem das Manöver komplett wiederholt wurde konnte auf den Überfahrten allerdings das Segelboot nicht ein deutig erkannt werden. Hier holte uns das Pech dann wieder ein. Bei einem weiteren Anlauf nahm der Sonarfisch wieder Kontakt zum Bojenseil auf. Dieses, scheuerte an der Bordwand entlang ehe es gefasst werden konnte und riss. Reflektor,Grundgewicht und Auftriebskörper gingen somit verloren. Wir vermuten das beides bei ruhigerer See wieder erlangt werden kann.
Da sich das Gebiet in dem die Segler vom SC Stahl Finow die Eisenplanke gefunden haben in direkter Nähe zu uns befand, beschlossen wir hier noch ein paar Überfahrten mit Sonar zu machen.
Außer einem offensichtlich sehr kleinen Boot konnten wir aber nichts erkennen. Da sich die Ausfallerscheinungen an Lenkung und Wendegetriebe häuften, fuhren wir in die Bucht an Kap Horn um erstens eine kleine Mahlzeit ein zu nehmen und zweitens noch einen Tauchgang zu unternehmen. Da das Wetter ein anlaufen unseres Liegeplatzes fürden Moment sehr schwierig erscheinen ließ kam uns der relativ ruhige Ankerplatz hier sehr gelegen.
Nach dem die meisten noch einen Tauchgang unternommen hatten merkten wir bei Norman eine deutliche Verschlechterung seines Gesundheitszustandes welcher aus einem Nierenleiden her rührte. Wir versuchten recht schnell na Altenhof über zu setzten um Ihn von Bord zu lassen. Leider war es nicht möglich, bedingt durch schweres Wetter und sich häufende technische Probleme die Argo „rückwärts ein zu parken“. Nach mehreren Anläufen brachten wir sie vorwärts an den Steg und Norman konnte von Bord um einen Arzt auf zu suchen.
Bei einem gemeinsamen Abschluss Essen tauschten wir uns über den Tag aus und konnten einiges an konstruktiver Kritik besprechen. Die Durchführung eines so komplexen Taucheinsatzes mit 8 Mann an Bord hätten nach dem bis dahin sehr gut verlaufenen ersten Teil einer gemeinsamen Besprechung über die weitere Vorgehensweise bedarft. Somit hätten sich einige Mißverständnisse und fehlerhafte Manöver vermeiden lassen.Die Argo bedarf, genauso wie unser Verein, einer intensiven dauerhaften Pflege. Im jetzigen Zustand ist weder das eine noch das andere in guter Verfassung.Unser Verfahren der exakten Positionsbestimmung hat sich bei tiefen Zielen als definitiv fehlerhaft erwiesen.Wir sollten die beiden Arbeitseinsätze am 3.10.12 und 6.10.12 intensiv dazu nutzen uns gemeinsam darüber aus zu tauschen welche Verbesserungen und Veränderungen wir gemeinsam wollen.

Teilnehmer: Norman, Andre´, Ricardo, Thomas, Daniel, Maik, Bernd und Gasttaucher Jan Seifert

Eintrag von Maik

14/16.09.2012 - Treffen bei den Seglern

Stahlspant

Die Kollegen vom Segelverein Stahl Finow hatten uns auf dem See angesprochen, da sie einen Metallspant beim Ankern aus dem See gezogen hatten. So luden sie (der Vorstand) uns Abends zum Grillen ein.

Wir (Edgar samt Freundin und ich) trafen Abends bei bestem Wetter ein. Der Segelverein hat ein sehr großen Gelände am südlichen Zipfel des Werbellinsees, in Wildau.
Weitere Details siehe: http://www.stahl-finow-segeln.de Sie besitzen auch ein KB12, welches sich noch im Originalzustand befindet. Die Wartung des Bootes erledigen 3 Vereinsmitglieder, welche sich noch mit der älteren Technik auskennen. Auch haben sie gute Kontakte zu einer örtlichen Werkstatt.

Nach dem wir uns das KB12 in ruhe angeschaut hatten, ging es zum gemütlichen Teil über: Grillen :-p Wir wurden herzlich aufgenommen und vorbildlich versorgt. Beim Bier wurden allerlei Themen, wie Tauchen, der gefundene Metallspant und auch die Kaffenkähne erörtert. Da die Tauchergruppe das Ziegelwrack bisher immer verfehlt hatte, kam der Vorschlag auf, gemeinsam am Sonntag das Ziegelwrack zu betauchen.
Auch boten sie an, ggf. ihr Gelände für ein Tauchcamp zur Verfügung zu stellen.
Ebenso sei es möglich, daß die Kollegen mal einen Blick auf unseren Motor werfen.

Am Sonntag trafen wir uns dann früh auf dem Gelände des Segelvereins. Es waren 4 Taucher des Segelvereins dabei, sowie der Trainer (ist zugleich auch Vorstand des Vereins) als Kapitän des KB12.
Auf dem Weg zum Ziegelwrack zeigten sie uns noch die Stelle, an der sie den Stahlspanten aus dem See zogen. Diesen konnten sie nur mit viel Mühe bergen, bzw. den Anker freibekommen. Die GPS-Koordinate wurde von uns notiert.

Am Ziegelwrack stellte sich heraus, das sie bisher immer von der falschen Birke abgetaucht sind ;-) So zeigten wir ihnen das Wrack als auch die Prägungen auf den Ziegeln. Man merkte jedoch, daß die Kollegen mehr Segeln als Tauchen...
Zum Abschluß philosophierten wir noch etwas über die anderen Kaffenkähne im See.

Alles in allem, ein sehr netter Verein, dessen Kontakt wir weiter pflegen sollten :-)
Teilnehmer: Bernd (L.I.), Edgar + Freundin

Eintrag von Bernd

24.07.2012 - Kontrolle Ziegelwrack

Wir trafen uns heute kurzfristig um 18:30Uhr auf der Argo, nachdem ein Telefonanruf von O. Wiedenhöft einging in dem er berichtete das er schon seit Tagen ein Boot mit Berliner Kennzeichen am Ziegelwrack ankernd beobachtet hatte. Es wurde berichtet das auch Taucher gesehen wurde und so war unsere Befürchtung groß das nun nach der Veröffentlichung des Fotos Schatzjäger evtl. ihr Unwesen treiben.
Also fuhren wir pünktlich los um der Sache nach zu gehen. Auf der Fahrt bei herrlicher Abendsonne baute ich bereits mein Tauchgerödel zusammen um Zeit zu sparen. Am Ziegelwrack angekommen sahen wir kein entsprechendes Boot und so sprang ich ins Wasser um das Wrack in Augenschein zu nehmen. Georg hatte sehr günstig "geparkt" und so kam ich in 14m Tiefe an und nach ein paar Flossenschlägen war ich bereits am Wrack. Die Sicht ist im Moment bei knapp 1m. Ich tauchte einmal übers Wrack und zurück und konnte zum Glück keine Veränderung feststellen. Nach knapp 10min war ich bereits zurück an der Oberfläche. Also wieder an Bord und Georg liftete den Anker und zurück ging es mit einem beruhigtem Gefühl.


Fazit: Das Interesse an der Erhaltung der Wracks ist bereits in der Öffentlichkeit und besonders bei den Anreihnern des Werbellinsee verankert, was bedeutet das wir als Verein schon eine Menge erreicht haben.

Mit dabei: Georg, Tim, Edgar und ein Gast

Eintrag: Edgar

06.07.2012 - Sonarbojentest am Dornbusch

Nach dem wir auch beim vierten Versuch noch nicht den Sonarkontakt 121 finden konnten kamen uns Zweifel, ob unsere Methodik mit der Sonarboje überhaupt zielführend ist. Wir wollten heute am Dornbuschwrack testen, wie genau unsere Bojen-Sonarkontakt-Navigation im tiefen Wasser funktioniert.

Nach ein paar Überfahrten mit dem Sonarfisch konnten die Dornbuschwracks und die Plattform geortet werden. Dabei konnten sehr genaue Sonarbilder der Objekte gemacht werden. Schnell war die Boje gesetzt und nach einer erneuten Überfahrt konnten alle relevanten Positionen berechnet werden.
Maik und ich haben uns in unsere Tauchklamotten geworfen und waren dann auch schnell abwurfbereit. Edgar hat uns zielgenau zur Boje gebracht. Maik sollte uns nach dem berechneten Kurs zum Wrack und zur Plattform navigieren, ich wollte mit dem Maßband die Entfernungen messen. Wir tauchten gemeinsam ab aber leider bekam ich (mal wieder) keinen Druckausgleich und musste den Tauchgang abbrechen. Maik hat dann den Job allein erledigt und konnte von der Boje zum Wrack tauchen.
Als Ergebnis bleibt festzuhalten, dass unsere Methode sehr genau funktioniert. Die berechnete Entfernung und auch der Kurs stimmten mit der Realität überein.

Auf der Hinfahrt hatte uns ein Segler vom „Stahl Finow Segeln“ angesprochen. Sie hatten eine Metallspannte im See gefunden und wir waren eingeladen, uns den Fund einmal genauer anzusehen. Nach einer Stunde Fahrzeit erreichten wir das am Südzipfel gelegene Vereinsgelände der Segler. Nachdem wir uns den Fund angesehen hatten, konnten wir uns noch nett unterhalten und so einen weiteren Kontakt am See herstellen. Wir werden noch genaue Positionsangaben der Fundstelle erhalten und dann sollten wir uns das mit dem Sonar genauer ansehen.

Gegen 14:00 Uhr erreichten wir wieder unseren Liegeplatz in Altenhof.



Teilnehmer: Edgar, Maik, Georg



Eintrag von Georg

30.06.2012 - Sonarnachsuche Echo 121

Um dem Phantom-Echo endlich einmal auf den Grund zu gehen, wagten wir am Samstag zum vierten Mal einen Versuch. Am Anleger war gerade ein Sommerfest im Gange als wir unsere Ausrüstung auf die Argo luden und in Richtung der Stelle ab dampften in welcher wir schon 3 mal vergeblich versuchten ein Echo durch betauchen zu erkunden.
Unsere 2 Kapitäne Bernd und Edgar schipperten also los und stellten fest das die Stromzuführung zum Humminbird nicht da war. Hier müssen wir uns glaube ich auf ein wenig mehr Ordnung bei der Übergabe besinnen. Aber Ok, dem Ingenieur ist nix zu schwer. Also löste unser LI Bernd dieses Problem und wir fuhren in 2 Anläufen wieder über das Ziel. Die neue Konfiguration des Sonarreflektors, samt neuem Auftriebskörper wurde durch Andre´ noch mit einer kleinen Positionslampe modifiziert. Hier würde sich möglicherweise ein „Blitzer“ als Dauerlösung gut bewähren.
Bei der Überfahrt nach Abwurf der Boje wurden auch beide Objekte klar erkannt. Entfernung und Peilung wurden mit Kontrollberechnungen so gut es ging präzise bestimmt. Da die vermutliche Entfernung dies mal lediglich ca. 12m betragen würde waren wir guter Hoffnung endlich den lang ersehnten Erfolg für uns verbuchen zu können.
Geplant war das Andre´ und ich als erste tauchen und lediglich das auf finden unsere Aufgaben sein sollte. Bei einem 2. Tauchgang würden dann Daniel und Edgar das Objekt fotografieren und näher untersuchen. Bernd sollte während der Aktionen das Boot führen und die Tauchergruppen wieder auf nehmen. Gesagt getan, Andre´ und ich tauchten ab und ich klippte das Maßband am Grundgewicht der Boje ein und begann mit leichter Vorhalte in der errechneten Richtung zu tauchen. Bei ca. 30m Entfernung stoppten wir und schlugen nach einem Bogen von ca. 30° den Rückweg zur Boje ein. Enttäuschenderweise fanden wir außer ein wenig aus dem Sediment ragendem Geäst rein gar nichts. Wieder an Bord und mit erheblichem Selbstzweifel, überlegten wir woran es liegen könnte das wir wieder nichts gefunden haben. Wir beschlossen beim zweiten Tauchgang auf Nummer Sicher zu gehen und so sollte das Team mit Daniel und Edgar einen kompletten Kreis in 15m Entfernung zur Boje tauchen. Auch bei diesem Tauchgang wurde außer dem Geäst nichts gefunden.
Bei der Nachbesprechung kamen wir zu folgendem Ergebnis: Prinzipiell scheint unser Verfahren richtig und in der Praxis gut umsetzbar zu sein. Vermutlich ist das Echo welchem wir nach jagten im Sediment „vergraben“. Hier reichen ja schon 5cm unter Schlick um es auf dem Sonar erkennbar werden zu lassen aber für einen Taucher quasi unsichtbar. Zu mindestens bei Objekten aus Metall. Die vermutliche Größe von ca. 2 x 5m lässt hier Spielraum für Spekulationen. Meiner Meinung nach würde sich eine Nachsuche durch Spülen oder sagen wir mal wühlen per Hand in der Tiefe nicht rentieren. Um letzte Zweifel an der Wirksamkeit unserer Methode aus zu schließen wollen wir eine Testfahrt am Dornbusch machen bei der in ähnlicher Tiefe 3 Verschiedene Ziele erkannt werden müssen und so präzise mögliche Abweichungen ermittelt werden können. Hier bereiten uns noch mögliche Unterschiede bei der Darstellung und dem koppeln zum GPS sorgen die sich aus verschiedenen Tiefen und wechselnden Fahrgeschwindigkeiten ergeben könnten. Wir werden sehen.
Den Abschluss dieses fast schon Urlaubstages, der See war in Sommerlaune, bildete ein schöner Tauchgang an den Puddingbergen und der an grenzenden Bucht.

Teilnehmer: Daniel, Bernd, Andre´, Edgar und Maik

Eintrag von Maik

16.06.2012 - Sonarfahrt & Nachsuche Echo 121

Echo 121

Wir trafen uns heute um 9:00 Uhr bei leichten Nieselregen, aber dafür fast spiegelglattem See.

Um 09:30 Uhr haben wir an diesem Tag mit der Argo pünktlich wie geplant in Altenhof abgelegt. Unser Ziel war der Sonarkontakt 121, welches wir dann auch um 10:00 Uhr erreicht hatten. Wir hatten uns vorgenommen, Aufnahmen zu machen. Zu diesem Zweck hatten wir schon kurz nach dem Ablegen den neuen Auftriebskörper (alter Feuerlöscher) mit der Boje zu Wasser gelassen. Als wir uns davon überzeugt hatten das alles bestens klappt fuhren wir zum eigentlichen Zielpunkt. Hier hat sich die Erfahrungsaustausch mal wieder bewährt den wir haben das Sonar genutzt (GoTo – Funktion) um uns zum Ziel leiten zu lassen. Am Zielpunkt angekommen überfuhren wir ihn zweimal und setzten dann die Boje. Daniel machte sich tauchfertig und sprang hinein um das Reel aufzuwickeln und zu arretieren. Auch Ricardo und ich machten uns fertig und als Daniel zurück kam legten alle ihre Geräte an und wie im Briefing besprochen begannen wir den Tauchgang. Der L.I., der gesundheitsbedingt nicht tauchen konnte blieb an Bord und hat den Oberflächensupport übernommen.

Der Tauchgang verlief wie geplant doch wieder ohne das Objekt zu sehen, leider. Auch eine kurz Umkreissuche, bei 40m Tiefe blieb uns nicht viel Zeit, führte nicht zum gewünschten Erfolg. Die Zeit war rum und die Luft verbraucht also mussten wir wieder hoch. Nach endlosen 12Minuten Deko waren wir also nach insgesamt 39min wie oben.

Beim anschließendem Nachbriefing stellten wir dann auch fest warum wir nichts gefunden hatten. Durch einen „Kommunikationsfehler“ zwischen dem LI und mir hatten wir bei der Berechnung der Richtung und Entfernung zuerst das Ziel und dann die Boje eingegeben und sind so natürlich genau 180° in die falsche Richtung gepaddelt.

Fazit: Ein wirklich schöner Tag auf dem See. Wir waren ein kleines aber harmonisch arbeitendes Team. Die Berechnung sollte immer zweimal durchgeführt werden um Fehler auszuschließen! Ich bin mir sicher das wir beim nächsten mal erfolg haben werden. Die Sonarrefflektionsboje (SRB) funktioniert jetzt hervorragend und ist sehr gut zu sehen.

Teilnehmer: L.I., Daniel, Ricardo und Ich

Eintrag von Edgar

04.06.2012 - Sonarfahrt

Nach dem uns zwei Tage zuvor ein nicht abrollendes Reel einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte wollten wir es diesmal wissen. Bei recht ruhigem Wetter konnte das Ziel wieder lokalisiert werden und Kai brachte die Argo quasi in „Schleichfahrt“ näher heran. Nach dem setzten des Reflektors machte die Argo einen großen Kreis und schemenhaft meinten wir unsere Boje in einer Linie mit dem Zielobjekt erkannt zu haben. Der dann berechnete Kurs Boje ? Ziel wich allerdings um ca. 30° von der eigentlich logischen Linie ab.
Da die Entfernung vom Reflektor zum Ziel allerdings nur ca. 30m betragen würde, sah unser Plan so aus: Kai würde mit Videokamera unseren Stunt filmen, Georg sollte eine Maßbandrolle mit führen und ich hatte per Kompass den errechneten Kurs zu halten. Sobald die Rolle ihre 50m ab gespult hätte würden wir im rechten Winkel ca. 10m auf den Umkehrpunkt hin tauchen und dann beim Rückweg zur Boje mit hoher Wahrscheinlichkeit über unser Zielobjekt „stolpern“.
Aber auch heute steckte der Teufel im Detail. Als ich bei gut 40m den Grund erreichte war deutlich geworden das in dieser Tiefe der Auftrieb der beiden Kanister am Reflektor nicht mehr aus reichte. Dadurch war ein Teil des Reflektors im Grund versunken und ergab somit auch nicht mehr ein präzises, jederzeit wieder zu erkennendes Echo. Ich bemerkte noch das Georg bei ca. 30m zurück blieb und Kai mir das Ende vom Maßband gab welches ich an der Bojenleine fest clippte. Was ich nicht mit bekam war das Georg zu diesem Zeitpunkt schon wieder beim Aufstieg war und Kai vorher das andere Ende vom Maßband am anderen Ende der Bojenleine befestigt hatte. Da 2 Videoleuchten, mit enormer Blendwirkung, das Vorhandensein von 2 Tauchern suggerierten ging ich auf Kurs und war fast 20 min guter Dinge bis ich mal nach sehen wollte ob nicht schon das Ende des Maßbandes erreicht war. Na holla, außer Kai war aber keiner weiter da! Ok nach Kompass ungefähr dem geplanten Umkehrkurs gefolgt ohne das außer absolut ebenem Grund irgendwelche Dinge in Sicht kamen. Nach 30 min sind wir dann frei auf gestiegen und haben dann nach einem zirkusreifen Setzen der Dekoboje fast ne halbe Stunde Zeit gehabt uns bei der Deko über den weiteren Fehlschlag zu ärgern.

Fazit: Das nächste Mal wird’s klappen!

Mit dabei: Georg, Kai, Maik und Gasttaucher Frank

03.06.2012 - Presse-Ausfahrt

02.06.2012 - Sonarfahrt

Da in diesem Jahr kein Tauchcamp geplant war hatten wir uns vor genommen ab und an dafür mehrere Tage am „Stück“ Ziele zu erreichen die bei sporadischen Ausfahrten oder einzelnen Tauchgängen schwerer zu Ergebnissen führen. Für die 4 Tage vom 1. bis 4.Juni 2012 waren das sichere auf finden der Sonarboje und das koppeln eines präzisen Kurses zu tiefen Unterwasserzielen geplant.
Bei der Ausfahrt am Samstag, 2.6.2012 empfing uns der Werbellin mit launischem Wetter. Heftiger Wind schwebte wie ein Damoklesschwert über unserem Vorhaben. Angelaufen wurde eines der nicht identifizierten Echos im Bereich der Panzerschlucht. Hier hatten wir einige Schwierigkeiten aus dem Speicher des Echolotes die GPS Daten der betreffenden Ziele aus zu lesen. Nach dem wir uns auf ein Ziel in ca 42m WT geeinigt hatten steuerte Kai die Argo in mehreren Anläufen auf das Ziel. Dieses war ganz gut zu erkennen und die Mutmaßungen was dies wohl wäre reichten vom Panzerwrack über ein profanes Dixi Klo bis hin zu einem Geldschrank. Schatzsuche kann so aufregend sein ;-)
Nach dem die Boje geworfen wurde konnte die Argo trotz heftigem Wind und Wellengang mit verlängerter Ankerleine noch sicher in einiger Entfernung zur Boje verankert werden. Georg Kai und ich machten uns fertig und schwammen zur Boje. Und dann kam die Enttäuschung wie ein Schatten über uns. Das Grundgewicht mit dem Reflektor hatte sich nicht richtig ab gerollt und so trieb unsere Referenz zum Ziel wie ein Blatt im Wind nach irgendwo und wir konnten die Aktion ab brechen.
Um doch noch einen schönen Tauchgang zu unternehmen setzten wir zur Bucht gegenüber Altenhof über und ankerten dort im Windschatten. Poldi, Kai und ich wollten dann den Puddingbergen mal wieder unsere Aufwartung machen, während Andre´und Georg den Grill schon mal vor heizten.
Der Tauchgang war recht schön. Eine knappe Stunde in diesem Labyrinth aus Tonerde getaucht und an Bord gemütlich zu Mittag gegessen.
Da sich am folgenden Sonntag ein paar Presseleute aus dem Hause Springer an gekündigt hatten, nahmen wir uns vor die Aktion am Montag zu wiederholen und dem See wieder ein kleines Geheimnis zu entlocken.

Fazit: Ein kleiner Knoten im Reel, und alle stolzen Pläne sind dahin.

Eintrag von Maik

Mit dabei: Poldi, Georg, Kai, Andre´, Maik

27. und 28.05.2012 - neuer Anstrich für die Argo

12.05.2012 - weiterer Test Sonar-Reflektions-Boje

Samstag 12.05.2012

Test und Training Sonar-Reflektor-Boje

Es fällt uns immer noch sehr schwer, mit dem Sonar gesichtete Objekte unter Wasser zu finden. Damit ein Taucherteam ein Sonar-Echo mit einer Richtungs- und Entfernungsangabe antauchen kann, haben wir eine spezielle Sonar-Reflektor-Boje gebaut. Bei dieser Boje handelt es sich um einen über dem Grund schwebenden Blechreflektor, der über eine Leine mit einer Oberflächenboje verbunden ist. Der Reflektor lässt sich mit dem Sonargerät einmessen. Ist jeweils eine GPS-Position von der Boje und dem gesichteten Sonarobjekt bekannt, können Richtung und Entfernung zwischen beiden Punkten berechnet werden. Das Taucherteam kann mit diesen Angaben an der Boje abtauchen und sich dann gezielt auf die Suche nach dem Sonarecho machen. Soweit die Theorie ….
Wie so oft steckt der Teufel im Detail. Der Sonarreflektor sollte aufrecht über Grund stehen und sich nicht ins Sediment legen. Dafür braucht es die richtigen Auftriebskörper, das richtige Grundgewicht und auch die Leine zur Oberfläche muss sich den verschiedenen Tiefen anpassen können. Die Boje muss in acht Meter Wassertiefe genauso funktionieren, wie in vierzig. GPS-Positionen müssen in Taucherkompass taugliche Peilungen umgerechnet werden, und die Entfernungen sollten in Metern vorliegen.
Heute wollten wir also die modifizierte Reflektor-Boje ausprobieren und die oben geschilderte Suchmethode testen und trainieren. Das Wetter war sonnig aber sehr windig. Wir haben die Ausfahrt trotz des starken bzw. stürmischen Windes gewagt. Wir sind zur Kai´s alter Basis gefahren, da wir dort im Windschatten ankern konnten und außerdem bot das Areal mit der Übungsplattform und dem kleinen Sportbootwrack ein gutes Trainingsareal für unsere Sonarversuche.
Es ist immer noch sehr schwer, die Boje mit dem Sonargerät zu sehen. Es sind einige Vorbeifahrten nötig. Die errechneten Entfernungs- und Richtungsdaten stimmten dafür genau und das geortete Objekt konnte dann zielgenau angetaucht werden. Wir haben diese Übung dann noch ein weiteres Mal an einer anderen Unterwasserplattform durchgeführt. Auch hier funktionierte unsere Vorgehensweise recht genau.
Gegen 18:00 Uhr waren wir zurück am Liegeplatz. Aufgrund des starken Windes, mussten wir die Argo diesmal ausnahmsweise vorwärts einparken.



Fazit: Die Sichtbarkeit der Sonar-Reflektor-Boje ist immer noch nicht optimal. Unsere Vorgehensweise ist jedoch die richtige Methode, um Sonar-Echos unter Wasser zu finden. Bisher war die Suche Glückssache und somit frustrierend uneffektiv.
Diese Ausfahrt hat uns in Sachen Sonar ein ganzes Stück voran gebracht.

Teilnehmer: Edgar, Tim, Frank (Tauchgast), Georg



Eintrag von Georg

29.04.2012 - Sonarnachsuche

15.04.2012 - Tauchausfahrt ( 5 Jahre KKeV )

14.04.2012 - Tauchausfahrt ( 5 Jahre KKeV )

13.04.2012 - Tauchausfahrt

07.04.2012 - Sonarfahrt

06.04.2012 - Sonarfahrt

18.03.2012 - Sonarfahrt

17.03.2012 - Sonarfahrt

04.03.2012 - Sonarfahrt

03.03.2012 - Test Sonar mit neuem Kabel

01.03.2012 - Vorführung ROV

11.02.2012 - Eistauchen

Eistauchen

Wir hatten uns an diesem Tag zu einem Eistauchgang in der Kap Horn Bucht verabredet. Aufgrund der lang anhaltenden und konstant tiefen Temperaturen war der Werbellinsee innerhalb kurzer Zeit dick zugefroren. Dort wo wir noch eine Woche zuvor mit der Argo gefahren waren, konnten wir jetzt die Feuerschale aufstellen und ein wärmendes Lagerfeuer entfachen.
Mit der Kettensäge war schnell ein dreieckiges Loch in die Eisdecke gesägt. Der L.I. hatte seine Eistauchausrüstung dabei und so mangelte es uns nicht an Sicherheitsausstattung. Es wurden Teams festgelegt und dann konnte es auch schon losgehen. Ich wollte als erster ins Wasser, um ein paar Filmaufnahmen zu machen. Leider war mein Automat nicht richtig trocken und noch bevor ich überhaupt abtauchen konnte, blies er mit einem lauten Getöse ab. Für mich war das Eistauchen an dieser Stelle beendet.
Edgar und der L.I. sind als erstes Team ins Wasser, Daniel war der Leinenmann. Nach dem Edgar und Bernd wieder aus dem Wasser waren konnte Ricardo seinen Tauchgang absolvieren. Ricardo hat dann auch die Filmaufnahmen gemacht.
Nach dem Tauchen konnte sich jeder noch eine Bratwurst am Feuer rösten und einen warmen Tee trinken.

Fazit: Man sollte das Eisloch erst wieder verschließen, wenn man aus dem Wasser ist (-;

Teilnehmer: Daniel N., Ricardo mit Freundin, Edgar, Giso, Bernd (L.I.), Georg



Eintrag von Georg

03.02.2012 - Die 100.Ausfahrt - Argo im Eis

auf zur Rückfahrt

Die 100. Ausfahrt – Argo im Eis

Es war die einhundertste Ausfahrt mit der Argo und es war für uns Beteiligten ein ganz besonderes Erlebnis.

Wir wollten die Kap Horn Bucht ansteuern und am Doppelwrack Foto- und Filmaufnahmen realisieren. Als ich mit Kai an den See kam war Edgar bereits vor Ort. Am eingenebelten Liegeplatz konnten wir erkennen, dass der Motor der Argo bereits in Gang war. Da sich die Temperaturen bereits seit einigen Tagen im zweistelligen Minusbereich bewegten, waren Edgar und ich am Abend zuvor an der Argo gewesen und hatten den Ofen angefeuert. Die Starterbatterien dankten es uns und der Argo-Motor konnte ohne weitere Probleme auch bei minus zehn Grad gestartet werden. Wir hatten schon seit Tagen damit gerechnet und nun war der See tatsächlich teilweise zugefroren. Da das Wasser am Tag zuvor noch offen war, konnte das Eis noch nicht sehr stark sein. Die Argo ist für Fahrten im Eis zugelassen. Die geschlossene Eisdecke sollte jedoch nicht wesentlich dicker als drei Zentimeter sein. In der Nacht hatte es geschneit und die weißen Eisflächen hoben sich deutlich von den noch freien Wasserstellen ab. Der Liegeplatz und dessen nähere Umgebung waren komplett eingefroren. Bis zur nächsten freien Wasserfläche waren es einige hundert Meter. Der Wetterbericht hatte auch für die nächsten Tage und Wochen strengen Frost prognostiziert. Da wir die guten Sichtweiten unbedingt nutzen wollten, entschlossen wir uns die Ausfahrt zu wagen. Es zeichnete sich ab, dass der See bald komplett und stark einfrieren würde.

Nach dem die steifgefrorenen Leinen gelöst waren konnte es losgehen. Ich blieb zunächst an Land, denn ich wollte Film- und Fotoaufnahmen von der Eisfahrt der Argo machen, das kommt schließlich nicht alle Tage vor. Die Aufnahmen hatten wir nach einer halben Stunde im Kasten. Die Fahrt nach Kap Horn verlief ohne Zwischenfälle. Immer wieder kreuzten Eisflächen unseren Weg. Diese waren aber kein Problem, da das Eis noch dünn war. Als wir die Kap Horn Bucht erreichten mussten wir feststellen, dass das Eis bereits die ganze Bucht bedeckte. Nach ein paar Runden mit der Argo war die geschlossene Eisdecke in kleine Schollen zerlegt. Nach dem Ankern machten wir uns einen Kaffee und stimmten uns für den bevorstehenden Tauchgang ab. Der aufkommende Wind blies die Eisschollen weg und so konnten wir ohne Eis um uns herum abtauchen. Bis auf einen eingefrorenen Inflator, der dann unter Wasser allmählich wieder auftaute, spielte die Technik mit.

Der Tauchgang war sehr schön. Kai filmte und fotografierte, Edgar war an diesem Tag das Model und ich war der Beleuchter. Die Sicht hatte im Vergleich zu den anderen Tagen zwar etwas nachgelassen, war aber immer noch sehr gut. Der große 150 Watt HID-Scheinwerfer konnte bei den guten Sichtverhältnissen seine Stärken voll ausspielen. Ich hatte das Doppelwrack noch nie zuvor so weiträumig sehen können.

Zurück an Bord konnten wir uns am warmen Ofen aufwärmen und noch einen Kaffee trinken. Die Rückfahrt verlief ohne Probleme und gegen 16:00 Uhr war die Ausfahrt beendet.



Fazit: Das Eis und der frische Schnee haben diese 100. Ausfahrt zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Der Tauchgang hat sich gelohnt, denn wir haben sehr schöne Filmaufnahmen machen können. Zwei Tage später war der See komplett zugefroren und eine Ausfahrt nicht mehr möglich.

Teilnehmer: Kai, Edgar, Tim, Georg

Eintrag von Georg

28.01.2012 - Argo Ausfahrt nach Kap Horn

In den letzten Tagen haben wir ausschließlich Tauchgänge mit der Scooterkamera am Ziegelwrack unternommen. Wir wollten deshalb an diesem Tag mal einen „Spaßtauchgang“ bzw. Erkundungstauchgang machen. Um zehn Uhr legten wir in Altenhof ab und nach kurzer Zeit hatten wir unser Tauchziel, die Kap Horn Bucht, erreicht. Das Thermometer zeigte -5°C an und in der Bucht hatte sich bereits eine dünne Eisdecke ausgebreitet. Das Eis reichte zwar noch nicht bis über die Wrackpositionen, aber wir wollten kein Risiko eingehen und so entschlossen wir uns, mit der Argo das vorhandene Eis aufzubrechen. Mit schneller Fahrt erzeugten wir zudem noch eine kräftige Welle und nach ein paar Runden war das Areal dann auch weitestgehend eisfrei. Der L.I. und ich konnten erkältungsbedingt leider nicht tauchen. Es blieben somit nur noch Edgar und unser Tauchgast Pascale für einen Tauchgang übrig. Der nicht tauchtaugliche Rest der Besatzung versammelte sich um den Ofen. Ich habe die Zeit genutzt und einen liegengebliebenen Tagebucheintrag für die Homepage geschrieben. Nach dem die beiden Taucher wieder an Bord waren gab es Mittag. Wegen einer ungünstigen Sitzposition (am dichtesten an der Kombüse) war der L.I. an diesem Tag unser Smutje. Wir hatten eine Menge Spaß auf seine Kosten. Von einem zweiten Tauchgang wurde Abstand genommen, da Pascale zu kalt war. Gegen 13:30 Uhr wurde der Anker gelichtet und nach einem geglückten Anlegemanöver am Liegeplatz, war die Ausfahrt um 14:00 Uhr beendet.

Fazit: Ganz schön kalt das Ganze.

Im Winter ist besonders auf die Sicherheit auf dem Deck zu achten!!! Die Taucherplattform und das Vorderdeck vereisen sehr schnell. Bei Winterfahrten sollte keiner alleine das Deck betreten, denn fällt Jemand unbemerkt ins Wasser, wird das unter Umständen erst Minuten später bemerkt und dann kann es bei dem eiskaltem Wasser und/oder schlechter Sicht zu spät sein.





Teilnehmer: Edgar, L.I., Pascale, Giso, Georg

Eintrag von Georg

27.01.2012 - Reihenaufnahmen Ziegelwrack

Ein weiterer Versuch noch bessere Reihenaufnahmen vom Ziegelwrack zu fotografieren. Wir hatten uns wieder auf den Weg zum Ziegelwrack gemacht, um mit geringfügig veränderten Scooterkamera-Einstellungen einen erneuten Versuch zu unternehmen, das Ziegelwrack als Ganzes abzubilden. Edgar und ich waren an diesem Tag das Tauchteam. Edgar führte uns ohne Probleme zum Wrack. Nach wenigen Überflügen mit der Scooterkamera bemerkte ich auf dem Monitor, dass sich im Domeport der Kamera eine kleine Wasserlache gesammelt hatte. Ich brach den Überflug ab und drehte die ganze Konstruktion auf den Rücken, um einen Blick auf den Port werfen zu können. Mit Erschrecken stellte ich fest, dass Wassertropfen reihenweise den Port entlang liefen. Ich habe die Scooter-Geschwindigkeit hochgedreht und mich schnellst möglich auf den Weg zu Edgar gemacht. Dort angekommen, blies mein Oktopus auch noch ab. Mit undichtem Kameragehäuse und abblasendem Automaten war es dann wirklich langsam Zeit, den Tauchgang zu beenden. Wir haben uns dann auch nicht weiter um die Aufstiegsgeschwindigkeit oder einen Sicherheitsstopp gekümmert, sondern sind möglichst schnell an die Oberfläche.

Fazit: Ein weiterer Fehlversuch. Wir beschlossen, dass dies der letzte Scooter-Kamera-Tauchgang am Ziegelwrack gewesen sein sollte. Wir haben jetzt genug Aufnahmen beisammen und auch mit weiteren Versuchen, ist keine Verbesserung der Ergebnisse mehr zu erwarten.

Teilnehmer: Edgar, Tim, Georg

Eintrag von Georg

25.01.2012 - Reihenaufnahmen Ziegelwrack

Ein neuer Tag ein weiterer Versuch

Das war unser Motto für heute. Wie gehabt traffen wir uns Morgens bei Kai, beladen und ab zur Argo. Der Motor sprang an, soweit so gut nun zum Ofen. Da ich auf keinen Fall wieder in der Kälte ohne Ofen rausfahren wollte hatte ich Georg befragt und er wußte sofort wo der Fehler liegt. Der Wasserabscheider war eingefroren. Also machte ich mich dabei jenen vom Eis zu befreien. Es gelang mir und nach ca. 30min gefummel lief der Ofen, zum Glück. Wir fuhren los und erreichten nach gewohnter Zeit der Ankerplatz am Wrack. Wieder alles zusammenbauen und ab ins Wasser. Bevor wir abtauchten fragte ich noch Kai ob die Lanpe geht und wie von mir erwartet kaputt! Diesmal war ich aber besser vorbereitet und hatte eine Ersatz von mir mitgenommen. Also andere Lampe dran uns los. Wie am Tag zuvor begann Kai am Wrack angekommen sofort mit den Aufnahmen und ich begleitete ihn immer wieder ein Stück und machte dabei bestimmt 40-50 Foto´s. Kai versuchte verschiedene Sachen aus um bestmöglich Aufnahmen zu bekommen. Zwischendurch unterbrach ich Kai um ihm zu signaliesieren das er nochmals 4 Bahnen ohne Licht fahren soll, was er sofort umsetzte. Nach 45min war langsam die Luft alle und die Kälte in die Anzüge gekrochen und so machten wir uns auf den Rückweg. Wie gehabt aufgetaucht, alles wieder auseinander gebaut und Anker hoch und los. Wir hatten bereit auf dem Hinweg bemerkt das ein Schiff vom WSA auf dem See ist. Wir sahen dieses dann auf dem Rückweg in der Kap Horn Buch ziemlich genau über dem Hangwrack. Da ich mir ernsthaft Sorgen machte bat ich Kai ans WSA-Schiff ranzufahren weil ich mit dem Schiffsführer sprechen wollte. Nach kurzem Gespräch wurde klar das sie nicht ankerten aber auch keine Ahnung hatten das hier Wracks liegen. Mich wundert dies inbesondere da das WSA die Tachy-Daten hat.

Fazit: Ein sehr schöner Tauchgang bei besten Kaiserwetter. Kai ist insgesamt 23mal über das Wrack gefahren, was ein Strecke von fast 1km beträgt und hat dabei etwa 1700 Bilder aufgenommen. Bessere Bedingungen werden wir nicht mehr bekommen.

Teilnehmer: Kai,Edgar

Eintrag von Edgar

24.01.2012 - Reihenaufnahmen Ziegelwrack

Kai mit DPV+Kamera und Licht

Wir traffen uns Morgens bei Kai um mein Auto zu beladen. Als alles verstaut war gings los zur Argo. Dort angekommen machten wir uns als erstes daran zu tanken sowie den Ofen und den Motor zu starten. Der Motor sprang wie gewohnt zuverlässig an, der Ofen leider nicht. Trotz intensiver Bemühungen konnten wir den Fehler nicht finden. Mehrere Versuche Georg zu erreichen blieben ebenfalls erfolglos. So machten wir uns eben ohne Ofen mit der Argo auf dem Weg. Am Ziegelwrack angekommen bereiteten wir routiniert unsere Ausrüstung und das DPV für den bevorstehenden Tauchgang vor. Kai ging zuerst ins Wasser und ich reichte ihm alles zu. Wir tauchten ab und ich bemerkte das meine Maske wegen der montierten Kommunikation nicht richtig sitzt und mir immer wieder Wasser reinläuft. Ich gab Kai ein Zeichen das ich aufsteige, was ich dann auch sofort tat. Oben angekommen die Maske runter, Kommunikation ab und wieder abgetaucht. Kai war aber nicht mehr da! Also beschloss ich zum Ziegelwrack zu tauchen um zu sehen ob er da ist, wir lagen nur ca. 40m entfernt. Kai war bereits dabei die ersten Aufnahmen anzufertigen als ich bemerkte das nur eine der beiden Lampen leuchtete. Auf mein Zeichen reagierte Kai mit abwinken was mir sagte das er es bereits bemerkt hatte. Da Kai mir seine zweite Kamera mitgab bemühte ich mich ein paar Bilder von Ihm beim fahren anzufertigen, was mir leider nur bedingt gelang. Nach gut 30min brach ich dann ab, weil es offensichtlich sinnlos war mit der teils defekten Ausrüstung weiter zu machen. Ich machte mich auf den Rückweg zur Argo und sie war auch nach 1min in Sichtweite. Da wir eine Sicht von gut 10m hatten machte ich ein paar Aufnahmen von der Argo vom Grund nach oben und sah dann wie Kai ins Bild kam. Wir tauchten aus und machten uns einen Kaffee um gemeinsam den TG zu besprechen. Danach holten wir den Anker ein und fuhren zurück.

Fazit: Trotz besten Bedingungen versagte leider wieder einmal die Technik! Es war jedoch wichtig das Kai ein Gefühl für die Höhe und die richtige Geschwindigkeit bekommen hat. Bei nächsten mal wird es halt besser.

Teilnehmer: Kai,Edgar

Eintrag von Edgar

20.01.2012 - Reihenaufnahmen Ziegelwrack

Die gute Sicht und die ersten Ergebnisse haben uns motiviert, weiter am Ziegelwrack zu arbeiten und so wollten wir noch mehr Reihenaufnahmen mit der Scooterkamera fotografieren. Wir haben um 13:00 Uhr abgelegt und waren bereits halb zwei am Ziegelwrack. Heute wollten wir die Reihenaufnahmen mit zusätzlich an den Scooter angebauten Lampen machen. Nach dem Abtauchen wurde schnell klar, dass der Scooter schlecht tariert war. Tim hat uns zuverlässig zum Wrack navigiert und ich habe dann versucht ein paar Überflüge über das Wrack zu machen. Der Scooter ist mir leider immer vorne abgesagt. Da man mit einer Hand Gas geben und mit der anderen die Kamera-Aulöse-Schnur ziehen muss, kann man nur mit einem einigermaßen gut tarierten Scooter gleichmäßig die Höhe halten. Bei dem Versuch die Lampen richtig einzustellen haben wir auch noch Sediment aufgewirbelt, welches sich dann langsam in Richtung Wrack bewegte. Nach kurzer Zeit zeigte der Monitor kein Bild mehr, weil der Akku schlapp gemacht hatte. Es war der richtige Zeitpunkt gekommen, den Tauchgang abzubrechen. Nach einer knappen halben Stunde waren wir wieder sicher an Bord der Argo.

Fazit: Unterwasserarchäologie ist ein mühsames Geschäft. Bei der komplexen Kamera-Scooter-Technik, den Witterungsbedingungen usw. gibt es viele potenzielle Fehlerquellen, die oft ein gutes Ergebnis verhindern. Der See zeigte sich von seiner besten Seite und wir konnten uns über Sichtweiten von mehr als 7m freuen.

Teilnehmer: Edgar, Tim, Georg

Eintrag von Georg

14.01.2012 - Reihenaufnahmen Ziegelwrack

Montage der Scooterkamera

Um 10:00 Uhr haben wir an diesem Tag mit der Argo in Altenhof abgelegt. Unser Ziel war das Ziegelwrack, welches wir dann auch um 10:40 Uhr erreicht hatten. Wir hatten uns vorgenommen, am Ziegelwrack Reihenaufnahmen zu machen. Zu diesem Zweck hatten wir den Scooter mit einer speziellen Kamerahalterung ausgestattet. Nachdem die Argo sicher geankert war, wir mussten wegen des kräftigen Windes den Kettenanker werfen, konnten wir mit dem Briefing beginnen. Wir haben zwei Teams eingeteilt. Daniel und Tim wollten sich den Bereich nördlich vom Heck des Ziegelwracks genauer ansehen und Edgar und ich wollten die Fotoüberflüge mit dem Scooter machen. Der L.I., der gesundheitsbedingt nicht tauchen konnte blieb an Bord und hat den Oberflächensupport übernommen.

Edgar und ich sind als das erste Team rein und nachdem der L.I. uns das umfangreiche Scooter-Fotogerät durch die Tür ins Wasser gereicht hatte, haben wir uns auf den Weg zum Wrack gemacht. Die Sicht war gut aber nicht hervorragend. Die Foto-Überflüge waren schnell gemacht und so konnten wir uns bereits nach einer halben Stunde Tauchzeit wieder am warmen Ofen der Argo aufwärmen. Der L.I. hatte dankeswerter Weise schon das Mittag vorbereitet und nachdem auch Daniel und Tim wieder an Bord waren konnten wir in aller Ruhe Mittag essen und einen Kaffee trinken.

Nach dem Auswerten der Bilder vom ersten Versuch wurde klar, dass wir einen zweiten Tauchgang zum Wrack unternehmen mussten. Die Kameraeinstellungen wurden angepasst und Edgar und ich sind ein zweites Mal zum Ziegelwrack getaucht. Auch dieser Tauchgang verlief ohne Zwischenfälle. Daniel und Tim haben bei ihrem Tauchgang einen alten Fischer-/Angelkahn gefunden und auch fotografisch dokumentiert. Daniel hat auch einen zweiten Tauchgang unternommen. Tim blieb an Bord und war bemüht, seine Körpertemperatur wieder in den Bereich der Plusgrade zu bekommen.

Zum Abschluss wollte der L.I. noch eine genaue GPS-Position vom Wrack nehmen. Edgar hatte zu diesem Zweck eine Boje auf Höhe des Maststuhles gesetzt. Nachdem die Position genommen und auch die Boje wieder eingefangen war, konnten wir uns auf den Rückweg machen. Nach einigen Einparkversuchen mit der Argo am Liegeplatz, war die Ausfahrt dann ca. gegen 16:00 Uhr beendet.

Fazit: Ein wirklich schöner Tag auf dem See. Wir waren ein kleines aber harmonisch arbeitendes Team. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Es ist uns erstmalig gelungen ein Panorama von einem ganzen Wrack zu erstellen.

Teilnehmer: Edgar, Tim, L.I., Daniel, Georg

Eintrag von Georg

05.01.2012 - Testfahrt Scooter

In den letzten Tagen wurde im KKEV-Hauptquartier (bei Kai) fleißig an einer Kameraaufnahme für den Scooter gearbeitet. Wir wollen die Zeit nutzen und solange die Sicht noch so gut ist, Reihenaufnahmen vom Ziegelwrack machen. Wir erhoffen uns, dass es bei gleichmäßiger Überfahrt mit Scooter und Kamera möglich ist, einen ersten Fotoplan vom Ziegelwrack zu erstellen. Damit hätten wir eine Notlösung, sollte die Idee mit der Seilbahn nicht funktionieren.Ich hatte mir überlegt, dass man das Ziegelwrack mit dem Scooter bequem vom Fischer aus erreichen müsste. Heute sollte also ein erster Navigationsversuch mit dem neuen Kugel-Kompass auf der Nase des Scooters unternommen werden. Die Kamera hatten wir für diesen Versuch noch nicht montiert. Ich wollte lediglich versuchen, vom „Fischer Wolf“ bis zum Wrack hin- und wieder zurück zu fahren. Die Distanz für eine Strecke beträgt gute 500m.
Das Wetter war mehr als schlecht. Heftiger Wind und starker Regen bei 5°C. Edgar war mit zum See gekommen und wollte bei der Gelegenheit nach dem Fischerkahn schauen. Nachdem ich im Wasser war, hat Edgar mir den Scooter nachgereicht und die Fahrt konnte losgehen. Ich hatte vorher einen genauen Kurs ermittelt und wollte versuchen, das Wrack direkt anzufahren.
Das hat nicht funktioniert. Nach einer knappen Stunde Fahrzeit bin weit südlich vom Hotel an Kai`s alter Tauchbasis aufgetaucht. Leider war es mir während der Fahrt nicht möglich die Tauchzeit von meinem Computer abzulesen. Meinem Gefühl nach, war ich ca. 35min gefahren. Nach dem Auftauchen war mir klar, dass der Rückweg viel zu weit war und der Scooter-Akku unterwegs den Geist aufgeben würde. Ich habe mich wieder auf drei Meter sinken lassen und den Gegenkurs für den Rückweg eingeschlagen. Auf halber Strecke meldete sich der Scooter mit einem Piepton, dass nun bald Schluss ist mit der Fahrt. Also wieder auftauchen und mal schauen wie weit ich schon gekommen war. Die „Fischerei Wolf“ war zum Zurückschwimmen eindeutig zu weit. Es war mir auch bewusst, dass Edgar mich in diesem Teil des Sees mit Sicherheit nicht vermuten würde. Es blieb mir nichts anderes übrig, als irgendwo an Land zu schwimmen. Vom Wasser aus konnte ich ein geeignetes Wochenendgrundstück am Westufer ausmachen. Nachdem ich meine Tauchklamotten, Scooter usw. abgelegt hatte, habe ich mich zu Fuß auf den Weg zur „Fischerei Wolf“ gemacht. Nach zehn Minuten war ich dann auch da und konnte Edgar beruhigen, der schon leicht nervös auf dem Steg Ausschau nach mir hielt.
Wir mussten jetzt nur noch die Tauchklamotten vom fremden Grundstück bergen, was bei Sturm und Regen allerdings wenig Spaß machte.
Fazit: Ein „learning by doing“ Tauchgang der nicht nach Plan verlief und doch wichtige Erkenntnisse für die Zukunft geliefert hat.
- Aus den Erfahrungen können wir verbindliche Regeln für die Scooter-Benutzung festlegen die helfen werden, Risiken zu minimieren.
- Der Kugelkompass wird durch den Scooter um ca. 10° abgelenkt (was zur Fehlnavigation führte). Entweder lassen wir das so oder es gibt eine bessere Befestigungsmöglichkeit ohne Kompassablenkung. Wir werden es ausprobieren.
Teilnehmer: Edgar und Georg
Eintrag/Georg