Kaffenkahn e.V.
Sie sind hier: Startseite » Tagebücher » Das Tagebuch 2011

Diese Seite teilen auf:

Facebook Twitter Google

Das Tagebuch 2011

Einträge

Hier findet Ihr die aktuellen Tagebuch Einträge. Die vergangenen Jahre sind in den entsprechnden Verzeichnissen 2007 ff. Für Beiträge sind wir immer dankbar. Gern auch zu zurück liegenden Ereignissen.

30.12.2011 - Testfahrt Scooter
29.12.2011 - Ausfahrt nach Kap Horn
28.12.2011 - Ausfahrt zu den Puddinbergen
18.12.2011 - Tauchgang an der alten Holzablage
14.12.2011 - Ausfahrt Puddingberge

30.12.2011 - Testfahrt Scooter

Scooter Erkundungsfahrt

30.12.2011 Scooter-Test-Fahrt
Wir haben heute kurz entschlossen eine Scooter-Testfahrt unternommen. Bei Schneetreiben und fallenden Temperaturen haben wir uns um 10:30 Uhr bei Edgar zu Hause getroffen und sein Ruderboot aufgeladen. Dann ging es auf direktem Wege zum Werbellinsee. Das Boot haben wir am Rastplatz „Puddingberge“ zu Wasser gelassen. Nachdem die Ausrüstung verladen war, konnte der Außenborder gestartet werden und los ging die Fahrt.
Ziel der Unternehmung war, die Autonomiezeit und die Reichweite des Scooters zu testen. Sollten wir dabei unterwegs auf interessante Funde stoßen, hätten wir damit auch kein Problem gehabt. Das Boot war uns wichtig, um nicht mit dem Scooter mitten im See oder an einer unzugänglichen Stelle zu stranden.
Ich bin als erster mit dem Scooter abgetaucht. Ich hatte mir vorgenommen der 20m Tiefenlinie zu folgen. Ich habe die Nullzeit gut ausgereizt und bin nach 36 Minuten Fahrzeit wieder aufgetaucht. Edgar und Tim waren mit dem Boot gleich neben mir und konnten mich aufnehmen. Danach war Edgar an der Reihe. Er ist nochmal 22 Minuten mit dem Scooter gefahren und dann in Ufernähe ausgetaucht.
Fazit: Der Scooter hat die Stunde Fahrzeit problemlos durchgehalten. Ich bin meistens halbe Kraft gefahren. So hatte man noch genug Zeit, um seine Umgebung gründlich zu erfassen. Der Tiefenlinie zu folgen ist bei leicht abfallendem bis ebenen Untergrund sehr schwierig und schnell hat man die Orientierung verloren. Einen reinen Kompasskurs zu fahren, dürfte bei wechselnden Tiefen auch schwierig werden. Eine Mischung aus Beiden ist wohl das Beste. Der Scooter benötigt unbedingt einen Kompass auf der Nase.
Eine sehr gelungene Testfahrt und eine schöne Aktion. Das Wetter wurde auf dem See sonnig und auch der Wind ließ nach. Die Sichtweiten sind derzeit absolut traumhaft. Wir sind mit dem Scooter circa 1,2 km gefahren.
Teilnehmer: Tim, Edgar, Georg
Eintrag von Georg

29.12.2011 - Ausfahrt nach Kap Horn

Nachdem sich alle eingefunden habe wurde wegen des doch sehr starken Windes überlegt ob eine Ausfahrt mit der Argo möglich ist. Kurzerhand wurde dann entschlossen das wir das Ziel der Ausfahrt, es war eigentlich das Kajütwrack, ansteuern. Nachdem wir die Anker gesetzt hatten mussten wir feststellen das es definitiv zu windig ist da bereit mehrer Sachen an Deck durcheinander gewirbelt wurden und die Anker wahrscheinlich nicht halten werden.
Wir entschlossen uns daher in die windgeschützte Bucht von Kap Horn zu fahren um dort zu ankern.
Die erste Tauchgruppe bestand aus Kai, Gast Ricardo und mir. Ich führte uns zum Doppelwrack wo einige wie ich finde sehr gute Aufnahmen gemacht werden konnten.
Auf dem Rückweg besuchten wir noch das Feldsteinwrack um auch hier nochmals ein paar Foto und Videoaufnahmen zu machen.
Die zweite Tauchgruppe (LI, Andre´, Uwe und Tim) angeführt von Tim hatte das gleiche Ziel.
Leider wurde das Wrack verfehlt und der LI übernahm für den Rückweg die Führung.
Nachdem alle wieder an Bord waren und die von Uwe mitgebracht Stolle ( war echt lecker ) verputzt wurde, machten wir uns auf dem Weg zurück. Der Wind hatte nachgelassen so das wir zuversichtlich das bevorstehende Anlegemanöver entgegen sahen.
Es ist uns aber trotz mehrmaligem Versuch nicht gelungen die Argo an ihren Liegeplatz zu bekommen und wir entschieden den daneben liegen freien Platz zu nutzen.
Fazit: Die Sichtweiten im Moment sind egal wo einfach traumhaft und wir sollten jetzt das Projekt Seilbahn zu Ende führen. Es war für alle ein schöner Tag der ohne Zwischenfälle endete.

Teilnehmer: Uwe, Bernd, Andre´, Tim, Kai (Bootsführer), Edgar, Ricardo (Gasttaucher)

Eintrag von Edgar

28.12.2011 - Ausfahrt zu den Puddinbergen

Ziel der Ausfahrt war die Mergelwand vis a vis Altenhof. Hier sollten Filmaufnahmen gemacht werden die das Ankern der Argo und das einschlagen des Ankers vor der Kulisse Wand/Puddingwrack zeigen.
Treffpunkt war um 9:00 und nachdem Edgar und Tim mit Ihrem Boot eintrafen wurde dies zu Wasser gelassen und als Beiboot und Tender mit genomen. Nach übersetzten und Briefing durch Georg gingen Andre´ und Maik bei langsamer Fahrt ins Wasser und suchten die Steilwand und das Wrack. Hier wurden 2 Bojen gesetzt um der Argo eine genaue Positionierung über der gedachten Filmstelle zu bieten. Als 2. Team gingen Daniel und Ricardo auf Tauchstation und brachten die 2 Anker in Position welche die Argo auf Position halten sollten.
Georg und Uwe folgten und lotsten via Sprecheinheit die Argo nebst Anker genau auf Position. Das die ganze Aktion auf Grund aufkommendem Wind nicht leicht werden dürfte stellte sich hier schon heraus.
Die nachfolgende Filmaktion mit Kai an der Kamera und Edgar, Tim, Georg und Uwe als quasi leuchtende Begleitung war vom Prinzip her gut gelaufen aber durch Technikprobleme (Eine LAN-C Steuerung wollte nicht) und aufkommende Sedimetentwicklung noch nicht optimal. Trotsdem schöne Tauchgänge an einem interessanten Tauchplatz.
Bernd konnte leider verletzungsbedingt nicht tauchen und Anja machte die Überwasserfotos.

Fazit: Eine schöne Ausfahrt mit teilweise guten Resultaten.

Teilnehmer: Anja, Ricardo (Gasttaucher), Bernd, Georg, Andre´, Uwe, Kai, Edgar, Tim, Daniel und Maik

Eintrag von Maik

18.12.2011 - Tauchgang an der alten Holzablage

- Geplant war eine Ausfahrt mit der ARGO, wir wollten zum Ziegelwrack um die Arbeiten an der Seilbahn fortzusetzen, außerdem sollten der Scooter und die UW-Kommunikation getestet werden.
- Ich habe morgens den bereits im Sommer abgefahrenen Ofen-Schornstein der ARGO repariert und innen am Ofenrohr ein Hitzeschild angebracht, so dass der Lack an der Außenseite jetzt hoffentlich nicht mehr abbrennt. Das verbogene bzw. abgerissene Knie des Ofenrohres wurde durch ein neues ersetzt. Der Rohrdurchlass an der Bordwand muss noch mit Sikaflex abgedichtet werden.
Ein Dankeschön an Kai, der den Hitzeabweiser gesponsert hat – die Alu-Grillschalen werden hoffentlich ihren Zweck erfüllen (-:
- Um 10:00 Uhr waren alle Teilnehmer pünktlich am Liegeplatz eingetroffen.
- Das Wetter war sehr windig bis stürmisch (weiße Schaumkämme auf dem Wasser).
- Nach längerer Beratung wurde entschieden, die Ausfahrt zu wagen.
- Die ARGO wurde mit der Tauchausrüstung beladen.
- Leider konnten wir den Motor der ARGO nicht starten, da die Starterbatterien mal wieder zu schwach waren )-:
- Die eben an Bord gebrachte Ausrüstung musste wieder abgeladen werden.
- Als Alternative haben wir uns auf einen Tauchgang an der Holzablage Michen geeinigt. Da wir die UW-Kommunikation zusammen mit der Oberflächeneinheit testen wollten brauchten wir einen Tauchplatz mit Steg, um den Schallgeber der Oberflächeneinheit ins Wasser hängen zu können.
- An der Holzablage Michen wurden hauptsächlich Übungstauchgänge absolviert.
- Wer wollte, konnte mit dem neuen Scooter des Vereins eine Runde drehen. Leider hatte ich den Akku nicht richtig aufgeladen, so dass der Scooter nicht lange durchhielt und natürlich auch nicht besonders schnell war. Das kommt wenn man die Bedienungsanleitung nicht richtig liest (-;
- Die Vollgesichtsmaske mit Kommunikationseinheit wurde zusammen mit der Oberflächeneinheit getestet und funktionierte hervorragend. Die vier Watt starke Ultraschall-Kommunikation ermöglicht tatsächlich eine glasklare Sprachverständigung mit dem Taucher/n

Fazit:
Es war sehr ärgerlich, dass wir die geplante Ausfahrt wegen technischer Probleme mit der E-Anlage von der ARGO nicht wie geplant durchführen konnten. Wir müssen uns dringend etwas für die Starterbatterien der ARGO einfallen lassen (eine Erhaltungsladung über Solar oder Landstrom z.B.)
Schön ist, dass die UW-Kommunikation so gut funktioniert. Der Scooter wird unseren Aktionsradius unter Wasser wesentlich erweitern. Auf ins Unbekannte kann ich da nur sagen.

Teilnehmer: Daniel N., Ricardo (Gast), Bernd (L.I.), Edgar, Tim, Georg

Eintrag von Georg

Fast hätte ich es vergessen; es heißt natürlich nicht Scooter sondern DPV (diver propulsion vehicle) oder auch ADV (advanced diver vehicle).
Scooter hört sich aber viel besser an finde ich – außerdem weiß Jeder was gemeint ist, ein großer Vorteil bei sprachlicher Kommunikation wie ich finde (-;


14.12.2011 - Ausfahrt Puddingberge

- Treffen um 13:45 Uhr am Liegeplatz Altenhof
- Beladen der ARGO
- Abfahrt um ca. 14:00 Uhr
- kurze Fahrt zum Tauchplatz Puddingberge
- wegen des starken Windes wurde mit dem Kettenanker geankert
- Kai und Georg mit Vollgesichtsmasken und Kommunikation als Erste ins Wasser
- danach die zweite Tauchgruppe (Edgar, Tim, Daniel N., Ricardo)
- Kai und ich haben nach längerem vergeblichen Suchen den Tauchgang beendet, Steilwand und Puddingberge nicht gefunden, die Kommunikation funktionierte nicht, dafür aber die neue UW-Kamera von Kai
- die zweite Tauchgruppe tauchte weit entfernt von der ARGO auf
- Anker wurde gelichtet und die zweite Tauchgruppe mit der ARGO aufgenommen
- auch die zweite Tauchgruppe ist am Ziel vorbei und hat die Puddingberge nicht gefunden
- gegen 16:00 Uhr zurück am Liegeplatz

Fazit:
Es war nicht das erste Mal, dass wir die Puddingberge verfehlt haben und es wird wohl auch nicht das letze Mal gewesen sein fürchte ich.
Die neue Kamera von Kai macht hervorragende Fotos und Filmaufnahmen. Das selbst angepasste Gehäuse war auch dicht (es geschehen eben doch manchmal Zeichen und Wunder).
Die UW-Kommunikation konnte noch am gleichen Tag repariert werden. Der Batterieanschluss war falsch angelötet.

Teilnehmer: Daniel N., Ricardo (Gast), Edgar, Tim, Kai, Georg



Eintrag von Georg